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TEILNEHMERERFAHRUNGEN

Vor etwas über zwei Jahren habe ich das erste Mal an einem sehr intensiven Klangseminar bei Karl Grunick teilgenommen. Und weitere zwei Jahre zuvor begann ein unerklärliches Leiden, für das kein Therapeut eine Erklärung und erst recht keine Lösung hatte. Mir war schlecht. Und zwar so richtig. Irgendwas stimmte da nicht. Aus heiterem Himmel wurde mir übel, ich musste mich sofort übergeben und das Ganze hörte danach nicht mehr auf. Für mindestens zwölf Stunden wiederholte sich das x-mal. Und es war schmerzhaft. Ein heftiger Krampf ging dem Erbrechen voraus, so dass ich dachte, ich überlebe das nicht. Nach einem halben Tag war der Spuk vorbei. Das alles wiederholte sich recht häufig. In den schlimmsten Phasen einmal pro Woche, in den besseren Zeiten einmal pro Monat. Aber es hörte nie ganz auf. Und es kam völlig unerwartet.
Diagnostisch war nichts zu finden. Die Wirbelsäule wurde akribisch beäugt und liebevoll in Schach gehalten. Weder Osteopathie, noch Homöopathie oder Phytotherapie wollten helfen. Mein Arzt schob es auf die Ernährung. Aber daran lag es nicht. Ich hatte zwar mittlerweile alle möglichen Nahrungsmittel mit der Kotzerei gekoppelt, aber keines davon war die wirkliche Ursache. 
Und dann kam ich mit den Klängen in Kontakt. 

Mit mir nahmen noch 22 weitere Menschen am Seminar teil. Darunter auch ein junger Schauspiel-Student. In der Runde saß er schräg gegenüber auf der Fensterseite. 
Über mehrere Tage lernten wir, wozu unsere Stimme fähig ist und wie man sie heilsam für sich und andere einsetzen kann. 
Wir gingen in Kontakt mit uns selbst und dann mit anderen. Und dann kam ich an die Reihe. Zusammen mit dem jungen Schauspieler, den ich ausgewählt hatte, sich meiner Beschwerden anzunehmen. Ich zeigte mit dem Finger bloß auf die Stelle, die da klemmte und er behandelte mich mit seiner Stimme. 
Das schien auf den ersten Blick recht unspektakulär und ich dachte noch: Naja, einen Versuch war es aber wert. Doch es war weit mehr als nur ein Versuch! Kurz nachdem wir diese Session beendet hatten und die Gruppe mit Musik und Tanz die Heilung feierte, wurde es mir grottenschlecht. Oh nein. Auf dem Weg zu meinem Zimmer musste ich den Baum direkt vor den Klostermauern bemühen und im Zimmer angekommen, fiel ich einen tiefen, fast tranceähnlichen Schlaf. Mir war heiß als hätte ich hohes Fieber und mein ganzer Körper war in Aufruhr. Ich war vollkommen sediert und unfähig, irgendetwas anderes zu machen, als mich dem Prozess hinzugeben.
Das war die Nacht. Dann kam der Morgen. Und alles war mit einem Schlag vorbei. Ich fühlte mich total erholt, fast ein wenig wie neu geboren. Alle Übelkeit war verschwunden und ich wusste einfach, dass dieses Leiden für immer vorbei sein würde. Es war nicht nur aus meinem Körper, sondern auch aus meinem Energiefeld verschwunden. Und das alles nur, weil ich mit den richtigen Klängen "betönt" wurde 😊
Und ich war und bin immer noch sooo dankbar dafür lieber Max ❤️

Petra Hofmann

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